Unternehmen und Corona

Was muss ich tun? Wie kann ich laufende Kosten decken? Wie kann ich mein Unternehmen durch diese schwierige Zeit führen?

Der Grund für die Krise ist die enorme Isolation: Immer mehr Menschen gehen nur noch dann aus dem Haus, wenn es nicht anders geht.

Einige Unternehmen haben schon erkannt, was sie tun müssen, denn Menschen können auch von Zuhause aus Kunden sein. Stichwort Onlinehandel: Der Onlinehandel boomt gerade so sehr, das Amazon in den USA 100.000 Stellen ausgeschrieben hat.

Jetzt gilt es, Liquidität zu sichern, um dann im zweiten Schritt Geschäftsprozesse zu digitalisieren, den Vertrieb auf online umzustellen, und Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen.

Um Ihnen die Sicherung der Liquidität und die Digitalisierung Ihres Unternehmens zu vereinfachen, stehen verschiedene Fördermittel zur Verfügung:


Zum Schutzschild für Unternehmen:

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Die Regierung errichtet einen umfangreichen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen.

  • Dazu werden erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt.
  • Um Unternehmen zu entlasten, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen und zur Senkung von Vorauszahlungen erleichtert. Auf Vollstreckungsmaßahmen wird verzichtet

Formular zur Steuererleichterung

Viele Unternehmen leiden derzeit an enormen Umsatzrückgängen. Da nun laufende Kosten oftmals gar nicht, oder nur spärlich abgedeckt sind, können eigentlich gesunde Unternehmen in Finanznöte geraten.

  • Durch Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen werden Kredite privater Banken für mehr Unternehmen verfügbar gemacht.
  • Damit Unternehmen, die krisenbedingt in ernsthafte Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, nun einfacher an Kredite kommen sollen, wird die Risikotoleranz der KfW Adäquat erhöht.  

So wird beispielsweise durch höhere Risikoübernahmen für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro (bis zu 80%), die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.


Weitere Förderprogramme:

BAFA Förderung mit 100%

Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind unter anderem Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Diesen negativen Auswirkungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe gilt es entgegenzutreten.

Da dabei schnell gehandelt werden muss, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein Modul für Corona betroffene KMU und Freiberufler zunächst bis 31. Dezember 2020 im Sinne eines Sofortprogramms ergänzt. Mit der Modifizierung leistet der Bund schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung bei der Inanspruchnahme einer Unternehmensberatung.

Anträge können über die Homepage der Leitstelle Köln www.leitstelle.org gestellt werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Soforthilfe Corona (in BW)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

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Soforthilfe Corona (in Bayern)

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Die Höhe der Soforthilfe beträgt zwischen 5000 und 30.000 Euro.

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KMU Coaching aus ESF Mitteln (nur in Baden-Württemberg)

KMU, Freiberufler und Selbstständige in Baden-Württemberg haben Anspruch auf Zuschüsse für Beratungsleistungen zu verschiedensten zwecken von bis zu 50% aus 12.000€, also 6000€. Wir füllen für Sie die nötigen Formulare aus, Sie schicken diese lediglich an die Bank.

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Go Digital

Die Digitalisierung ist momentan ohnehin eine der größten Herausforderungen für Unternehmen aller Branchen. Deshalb gibt es das Förderprogramm „Go Digital“ des BMWi: 50% aller Kosten für die Beanspruchung von Beratungsleistungen bei autorisierten Unternehmen werden vom Staat übernommen.

Mit drei Modulen unterstützt das Förderprogramm go-digital Unternehmen sowohl bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung, als auch bei der Finanzierung von Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten.

Die Module

Digitalisierte Geschäftsprozesse

Digitale Markterschließung

IT-Sicherheit

 

Aktuelle Information: go-digital unterstützt bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

unternehmensWert: Mensch Plus

Der neue Programmzweig „unternehmensWert:Mensch plus“ fördert betriebliche Lern- und Experimentierräume. Durch professionelle Beratung werden gemeinsam mit dem Unternehmen passgenaue Lösungen für die digitale Transformation  entwickelt und innovative Konzepte erprobt.

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Digitalisierungsprämie

Die Digitalisierungsprämie verbindet die Zuschussförderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit einem zinsverbilligten Darlehen der L-Bank. Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung, Strategie und Organisation. Finanziert werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten bei einem Bruttodarlehensbetrag zwischen 10.000 bis 100.000 Euro

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Innovationsdarlehen (ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit)

Für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung  können Freiberufler, KMU und junge Unternehmen in Gründung Kredite zwischen  25.000 bis 25 Mio. Euro mit ergänzendem Förderzuschuss erhalten.

Die KfW kann bis zu 70 % des Risikos von Ihrer Bank übernehmen und ermöglicht damit einen einfacheren Kreditzugang.

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Innovationsfinanzierung 4.0

Innovative Vorhaben und Digitalisierungsprojekte von KMU und Freiberuflern können mit Förderdarlehen zwischen 10.000 und 5 Mio. Euro und zusätzlichen Tilgungszuschüssen unterstützt werden. Auch innovative Unternehmen, die unabhängig von konkreten Projekten Kapitalbedarf haben, werden gefördert.

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das BMWi fördert KMU bei Forschung und Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Technologien in unterschiedlichsten Branchen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit bis zu 40%.

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